Vor- und Nachteile des Homeschoolens

Seit einem Jahr ist Homeschooling in aller Munde. Doch es wird kaum zwischen freiwilligem, meiner Ansicht nach echten Homeschooling und dem Distance-Learning unterschieden. Dabei sind das zwei grundsätzlich verschiedene Formen des Lernens, deren Gemeinsamkeit ungefähr so groß ist wie die eines Apfels und einer Mango.

Hier geht’s um die Vor- und Nachteile des echten Homeschooling

Bevor ich mich entschied tatsächlich einen meiner Söhne homezuschoolen, googelte ich selbstverständlich eifrig und fand allerhand Listen, die das Für und Wider vom Homeschooling abwägen. MUTTISNÄHKÄSTCHEN, eine Bloggerin die ich recht gerne mag, überlegte beispielsweise 2013, ob sie ihre Kinder zu Hause unterrichten sollte. Sie wägte gründlich, die vermeintlichen Vor- und Nachteile des Homeschooling ab. Sie kam zu dem Schluss, dass dies nichts für sie sei, Dabei fällt mir auf, dass der Großteil der Nachteile, die sie aufzählte kaum Relevanz für das tatsächliche Homeschooling hat. Was Homeschooling betrifft, ähnelt meine Erfahrung dem des Kinderkriegens. Bevor ich Mutter wurde, hatte ich viele Vorstellungen, wie ich meine Kinder groß ziehen würde und wie wir unser Familienleben gestalten würden. Theorie und Praxis, Überlegung und Realität klaffen weit auseinander. So wie beim Elternwerden ist die Wirklichkeit des Homeschoolens – Learning by doing – voller Überraschungen in jede Richtung. Wie sich der Sprung ins kalte Wasser anfühlt, weiß man erst wenn man tatsächlich mit dem Schwimmen beginnt.

Eine echte Chance für – Children Outside the Box

Outside the Box, also schwer ins Schulsystem zu integriernde Kinder gibt es heutzutage schnell einmal. Das hat unterschiedlichste Gründe über die ich lange reden könnte. Ich kenne viele Lehrer und Eltern an der Front die darunter leiden. Doch die größten Leidtragenden sind die Children Outside the Box. Lange und intensiv kann man darüber diskutieren, weshalb das Schulsystem aus allen Löchern pfeift. Darüber, dass es pfeift sind sich jedoch die meisten direkt Betroffenen einig. Diese Tatsache hat zur Folge, dass Kinder, die anders sind in der Schule meist nur unter schwierigen Bedingungen oder sehr unzureichend ihren Platz finden. Es ist tatsächlich herausfordernd Kinder, die außerhalb der statistischen Norm sind in ein System, dass erwartet, dass alle in der Gruppe nach der statistischen Norm lernen zu integrieren. Deshalb bin ich froh und dankbar, dass es in Österreich die Möglichkeit des Homeschoolens gibt.

„Homeschooling ermöglicht uns unser Kind optimal zu fördern. Es kann zu Hause seine Fähigkeiten ohne Druck entfalten. Außerdem ist es für uns weniger zeitaufwendig und stressig als Schule.“

„Weniger zeitaufwendig als Schule? Wie geht denn das?“ fragen sich nun sicherlich viele. Für unsere Familie wurde der Aufwand aufgrund der verschiedenen Lernschwächen im Schulsystem so sehr groß. Zahlreiche extra Lehrer-ELterngespräche, zusätzliche AUfgaben zur Förderung des Kindes führten dazu, dass ich mit Hausaufgaben und zusätzlichen Aufgaben oft den Großteil des Nachmittags gemeinsam mit meinem Sohn verbrachte. Krampfhaft versuchten wir ihn in eine Form zu pressen, auf eine Art und Weise zu lernen, die seinem Naturell widerspricht. So entstanden Konflikte und ein enormer Arbeitsaufwand. Seit wir Homeschoolen ist für uns vieles einfacher und friedlicher. Der Familiensegen ist wieder im Gleichgewicht. zumindestens bezüglich meinem Mittleren und Schule.

Im Homeschooling nun lernen wir gemeinsam am Vormittag 3,5 Stunden. Mein Sohn macht echte Fortschritte. Ich kann individuell auf ihn eingehen, weshalb ihm Lernen wieder Spaß macht. In der Schule machte er häufig die Erfahrung, dass er langsamer ist als andere Kinder. Er zog daraus den Schluß, er sei dumm. Zu Hause lernt er, dass er gut ist so wie er ist. Nach einem Jahr Homeschooling merke ich wie sein Selbstbewußtsein wiederkehrt, Letztens sagte er zu mir: „Ich weiß jetzt, dass ich klug bin, egal was andere sagen.“

Soziales Lernen entkoppelt von Schule und Leistung

Eines der großen Mythen ums Homeschooling ist die drohende Desozialisation von Kindern, die zu Hause unterrichtet werden. Dieser Mythos ist eng mit dem Glauben verbunden, dass soziale Kompetenz ausschließlich in der Schule stattfindet. Wer diesen Glaubenssatz ehrlich hinterfragt, kommt zwangsläufig zum dem Schluß, dass soziale Kompetenz vielerorts erworben ist. Die Kompentenzen, die in der Schule erworben werden, sind ein sehr kleiner Bereich. Kinder lernen als erstes soziales Verhalten in der Familie, durch ihre Geschwister, Eltern, Großeltern und so weiter und so fort. Musikschule, Sportvereine, Theaterclubs, Schachclubs, die Liste ist lang erweitertbar, ermöglichen eine Vielzahl an sozialen Erfahrungen. Homeschooling ist individuell und jede Familie findet andere Lösungen. Ich kenne einige Familien, die homeschoolen. Alle Kinder sind erstaunlich kompetent, was soziale Interaktion betrifft. Wir treffen uns mehrmals im Jahr mit anderen Homeschoolfamilien und jedes Mal bin ich erstaunt, wie schnell und gut sie sich als Gruppe selbst organisieren. Wie kann das sein, wenn diese Kinder nicht in die Schule gehen?

„Dass Kinder ausschließlich in der Schule soziale Kompetenzen erwerben, ist ein Glaubenssatz, der sich hartnäckig hält.“

Unser Sohn wird am Vormittag zu Hause unterrichtet und geht am Nachmittag in den Hort. Zugegeben das ist eine ausgefallene Lösung. Wer kreativ ist findet viele Lösungsmöglichkeiten. Homeschoolfamilien verlassen ausgetretene Pfade, wer das tut hat meist eine kreative Ader. Das Jobprofil als Homeschoolfamilie bringt es also mit sich, dass man dort Lösungen sucht, wo andere im Dunkeln tappen. Sportvereine, Musikschulen, Schachclub, Ministranten, Jungschar, Theaterverein und so weiter und so fort, sind Orte an denen soziale Kompetenzen erworben werden.

Soziales Lernen entkoppelt vom Wissenserwerb – Homeschooling macht’s möglich

Seit unser Sohn in den Hort geht, begegnet er seinen Freunden wieder außerhalb eines Leistungsvergleichs. Das tut ihm gut.. Im Hort steht die Begegnung und das Spielen mit anderen Kindern im Vordergrund. Wir haben Lernen und Erwerb von Fertigkeiten und WIssen von sozialen Begegnungen entkoppelt. Außerdem geht er gerne ministrieren und bringt sich somit in die Gemeinde ein. Er hilft mit bei Hochzeiten und Beerdigungen. Regelmässige Ministrantenstunden und die jährlich stattfindenden Ministrantenlager bereiten ihm große Freude. Bei Ministrantenstunden und auf den Ministrantenlagern freut er sich mit den unterschiedlichsten Kindern zusammen sein zu können. Natürlich sollten Eltern, die homeschoolen darauf achten, dass Kinder sich in Vereinen oder Gruppen engagieren. Es gibt, wie schon gesagt viele Möglichkeiten, wenn kein Lockdown ist.

Externistenprüfung fördert Lernen fürs Leben

Die Externistenprüfung ist knallhart und auch wenn ich sie prinzipiell zu den Herausforderungen des Homeschoolens zähle, so hat sie einen Vorteil: Kinder lernen mit Prüfunsstress und – angst umzugehen. Sie lernen vor fremden Menschen in einer fremden Umgebung zu zeigen was sie drauf haben. Das lernen nur wenige Volkschüler.

Bei der Externistenprüfung wird nämlich der gesamte Jahresstoff abgeprüft. Oder sagen wir es mal so: Der gesamte Jahresstoff muss sitzen. Natürlich kann in der Kürze der Zeit nicht alles geprüft werden. Doch wir wissen nie, was genau vom Jahresstoff geprüft wird. Alleine ohne mein Beissein muss mein Sohn seine Performance liefern. Versagt er, so wird uns die Homeschoo l- Lizenz entzogen und er muss in eine öffentliche Schule gehen sowie die KLasse wiederholen. Wer regelmäßig Externistenprüfung absolviert, verliert die Angst vor Prüfungen und Vorstellungsgesprächen. Das ist eine soziale Kompetenz, die im späteren Leben Gold wert ist. Ein Wechsel vom Homeschooling in die Schule ist natürlich eine Umstellung. Doch wenn die Zeit reif ist und die passende weiterführende Schule gefunden, klappt das meistens recht gut. Es gibt viele Homeschooler, die die Matura absolvierten oder auch studieren oder eine Lehre machen, wie zum Beispiel Julia, die durch das Homeschooling ihre Legasthenie überwand und erfolgreich eine Lehre zur Buchhändlerin absolvierte.

Eine besondere intensive Zeit für Eltern und Kinder

Homeschooling ist Auseinandersetzung mit den eigenen Kindern. Das ist nicht immer einfach und doch bin ich dankbar dafür, dass ich meine Kinder so gut kennenlernen darf. Nie hätte ich meine Kinder in der Tiefe und Dimension kennenlernen können, wenn mich das Leben nicht zum Homeschooling gedrängt hätte. Wer gemeinsam mit seinen Kindern zu Hause lernt, muss verstehen lernen wie sie ticken. Denn nur wenn ich verstehe, warum mein Sohn eine Blockade beim Erlernen der Multiplikation hat, kann ich Wege finden gemeinsam mit ihm diese Blockade aus der Welt zu schaffen. Homeschooling ist also harte Arbeit. Doch welch Freude, wenn wir gemeinsam ein Stück weiter kommen. Es ist wie eine schweißtreibende Wanderung auf einen hohen Berg. Es ist mühsam und anstrengend am Ende jedoch wird der Wanderer belohnt: Nämlich mit dem herrlichen Gefühl etwas erreicht zu haben. Das Wissen es gemeinsam geschafft zu haben, stärkt und intensiviert die Verbindung zueinander. Dafür bin ich dankbar und sehe es als Privileg meine Kinder auf diese Weise ins Erwachsenwerden begleiten zu dürfen. Meine Kinder sind wunderbare Menschen und ich bin so froh, dass ich mit ihnen diese tiefe und besondere Verbindung aufbauen darf, die sich mir durch das Homeschooling bietet. Doch nicht nur meine Kinder habe ich intensiver kennengelernt, unsere Familie durfte durch das Homeschooling viele spannende Menschen kennenlernen.

Die Homeschoolerszene ist bunt. In der Regel trifft man dort Menschen die ihre Ideen in die Tat umsetzen.

Ich habe dort interessatne Menschen kennenlernen dürfen, die ich ohne das Homeschooling nie kennengelernt hätte. Viele Homeschooler vernetzen sich. Wer seine Kinder daheim unterrichtet, ist viel alleine. Deshalb sucht eine große Anzahl von Homeschooleltern den Kontakt mit anderen, die ihre Kinder daheim unterrichten. Das ist wichtig, um selbst neue Impulse für das Lernen mit den Kindern zu erhalten. Zudem entdecken die Kinder, dass es auch noch andere Menschen gibt, die eine solche Entscheidung treffen. Wenn sich Homeschooler treffen bin ich immer erstaunt, wie gut und schnell sich diese Kinder untereinander organisieren, obwohl sie sich nicht so häufig sehen. Seit Jänner 2021 gibt es, die Charlotte Mason Academy. Viele Infos zu der Academy finden sich auch auf der Homepage der Homeschooler in Austria. Dort werden regelmässig Workshops angeboten und wer Mitglied ist, hat auch Zugang zu Lernmaterialien, so wie Coaching durch die Erziehungswissenschaftlerin Bettina Dekker. Es gibt einen Verein für Homeschooler und verschiedenste Facebook und WhatsApp-Gruppen.

Homeschooling um jeden Preis?

Über Herausforderungen im häuslichen Unterricht

Der häusliche Unterricht ist ein spezieller Weg, der nicht für jede Familie passend ist. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb nur 0,2% aller schulpflichtigen Kinder zu Hause unterrichtet werden. Ich kenne Eltern, die beide berufstätig sind und beide ihre Kinder zu Hause unterrichten. Meist sind das Selbständige, die sich die Arbeit und somit auch den häuslichen Unterricht einteilen können. Der Großteil verzichtet jedoch auf ein Einkommen. Das bedeutet, dass ein Elternteil, meist die Mutter, zu Hause unterrichtet und der andere den Familienunterhalt sichert. Homeschooling erfordert Zeit, denn Zeit braucht es, um gemeinsam zu lernen und die Welt zu entdecken. Manche versuchen auch häuslichen Unterricht und Beruf unter einen Hut zu bringen. Doch ich frage mich, ob sie dann wirklich ausreichend Zeit und Raum für ihre Kinder haben, um mit ihnen gemeinsam zu lernen. Lernen ohne dabei selbst in einme Hamsterrad zu strudeln, was sicherlich Auswirkungen auf die Qualität des Lernens hat. Meiner Ansicht nach können nur die Eltern homeschoolen, deren Familienbudget ein solches Loch erlaubt. Doch selbst diese Familien müssen auf manch materielle Annehmlichkeit verzichten.

Finanzielle Einbußen und keine Pensionsversicherung

Da meist die Frauen das Homeschooling übernehmen, ist es wichtig in einer stabilen Partnerschaft zu leben. Denn finanziell sind die meisten Homeschoolmütter komplett auf ihre Männer angewiesen. Wer dann in Richtung Altersvorsorge denkt, muss sich eingestehen, dass die Frauen, die es wagen ihre Kinder zu Hause zu unterrichten auf alle Fälle im Alter finanziell schlechter gestellt sind. Sie tragen das volle Risiko. Es ist deshalb wichtig in einer vertrauensvollen, stabilen Partnerschaft zu stehen, wenn man sich als Frau dafür entscheidet gemeinsam mit den eigenen Kindern zu Hause zu lernen.

Homeschooling sollte eine partnerschaftliche Entscheidung sein

Auch wenn es meist die Mütter sind, die das Homeschoolen umsetzen, so ist es wichtig diese Entscheidung gemeinsam zu treffen. Denn in Wirklichkeit arbeiten Homeschoolmütter neben Kindern und Haushalt unentgeltlich. Das bedeutet, dass weniger Geld in der Haushaltskasse ist, obwohl beide Eltern berufstätig sind. Eine solche Entscheidung sollte von beiden Elternteilen getragen und gewollt sein, um Spannungen in der Partnerschaft zu vermeiden. Auch ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass die Väter die Mütter im Haushalt unterstützen. Denn sonst passiert es schnell, dass die Hausarbeit über den Kopf wächst. Doch dieses Problem kennen berufstätige Mütter deren Kinder in die Schule gehen auch.

Rund um die Uhr zu Hause

Home sweet home – es gibt Tage, da fällt mir das Dach auf den Kopf, da sich einfach alles um mein zu Hause dreht. An sich bin ich gerne zu Hause. Gerade im Winter muss ich aufpassen, dass ich keinen Lagerkoller bekomme. Eigentlich sind weniger die Kinder als die Mütter gefährdet unter mangelnden sozialen Kontakten zu leiden. Es gab Tage, da waren meine sozialen Kontakte auf den Supermarkt, die Umkleide im Turnverein und logistische Dienste beschränkt. Seit ich meine Kinder zu Hause unterrichte, bin ich viel mehr auf mich selbst zurückgeworfen. . Gerade am Anfang war das gar nicht einfach und dieser Umstand fordert mich immer wieder heraus. Doch immer wieder wachse ich gerade an dieser Herausforderung. Ich habe mir neue, gute Gewohnheiten zu eigen gemacht.

Die Externistenprüfung ist Stress pur

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Eigentlich spielt es sich jedes Jahr aufs Neue gleich ab. Ungefähr im Jänner beginne ich mich zu fragen, ob mein Sohn denn wirklich gut auf die Prüfung vorbereitet sein wird, ob der Stoff so gut sitzen wird, dass er den gesamten Jahresstoff bei einer ihm fremden Person parat haben wird. Im Februar fällt mir sowieso winterbedingt die Decke auf den Kopf und dann spätestens dann beginne ich die Lücken zu sehen, die mein Sohn hat. Ich werde nervös und konzentriere mich immer stärker auf systemrelevante Fächer. Die Freude beim Lernen geht den Bach runter. Mit dem Herannahen der Prüfung steigt der Druck, denn in Wirklichkeit sind Homeschooler in Österreich Teil des Systems. Nur haben wir mehr Freiheiten wie wir lernen. Doch am Ende des Abends muss mein Kind alles können und mehr als das durchschnittliche Schulkind. Die Bedingungen sind hart und nicht verhandelbar. Entweder wir schaffen die Prüfung oder wir gehen zurück in die Schule. Gerade für Kinder Outside the Box eine große Hürde. Das ist schade, denn genau für diese Kinder gibt es ja auch in der Schule weniger Ressourcen.

Fazit: Trotz aller Herausforderungen bin ich froh meine Kinder zu Hause zu unterrichten

Es ist ein Privileg meine Kinder so ins Leben begleiten zu dürfen. So wie wir entscheiden, wie und mit wem wir zusammenleben, ist es auch wichtig, dass Eltern die Wahlfreiheit haben mit ihren Kindern gemeinsam Lernen zu dürfen. Vorallem für Kinder außerhalb des statistischen Durchschnitts ist diese Möglichkeit enorm wichtig. Denn Schule kann eben auch nicht garantieren, dass alle Kinder dort ihren Platz finden können. Viele Kinder, die zu Hause unterrichtet werden, finden durch das Engagement ihrer Eltern ihren Platz in der Gesellschaft und können dadurch als Erwachsene voll und ganz an der Gesellschaft teilhaben. Da Schule noch sehr weit von Inklusion entfernt ist, ist Homeschooling eine wichtige Möglichkeit für Eltern einen Weg zu finden ihren Kindern eine Zukunft zu schenken.

Einen authentischen Bericht über das Real Life im Homeschooling findet ihr auch in meiner neuesten Podcast Episode.